Premiere am Sportcampus SAAR: 5.000 Euro für soziale Zwecke und taktische Neuerungen beim 1. hartech Benefiz-Tischtennis-Cup

Ein Bericht von Holger Peifer

Unter dem Motto “UTUTUGU – Unternehmertum tut gut” traten am vergangenen Halloween-Wochenende Firmenteams aus dem gesamten Saarland am Sportcampus Saarbrücken an die Tische. Neben dem Ziel, soziale Einrichtungen im Land wirksam zu unterstützen, bot das Turnier auch in rein sportlicher Hinsicht interessante Akzente für aktive Verbandsspieler wie für Freizeitsportler.

Am Turnierende stand eine beachtliche Bilanz: 5.000 Euro spielten die Mannschaften für soziale Träger ein. Der Erlös verteilt sich voraussichtlich auf vier Initiativen: 1.982 Euro gehen an den Förderverein Regenbogen für Kinder krebskranker Eltern e.V., 1.782 Euro an die Tafel Saarbrücken e.V., 719 Euro an Hundepfoten SaarPfalz e.V. sowie 517 Euro an Verein(t)gegen Rett e.V.

In der Fundraising-Wertung verbuchte KPMG Smash Force mit 1.438 Euro den höchsten Betrag für sich, gefolgt von MEISER Team Tischtennis (1.002 Euro) und HYDAC Tischtennis (792 Euro). Dahinter reihten sich hartech Smash Ops (738 Euro), CBW Reifengroßhandel (517 Euro), Die Küchen Plätscher (325 Euro), das Inpuls-Team (110 Euro) und 3DruckLife (78 Euro) ein.

Premiere für das Ututugu-Turniersystem

Für sportliche Diskussionen und überraschende Turnierverläufe sorgte der Turniermodus: Erstmals wurde das sogenannte UTUTUGU-System gespielt – eine Modifikation des klassischen Schweizer Systems, die gezielt darauf ausgelegt ist, Spielstärken auszubalancieren und auch nominell schwächeren Spielern Chancen auf die K.-o.-Runde offenzuhalten.

Gleich in Runde eins trafen die stärksten Paarungen direkt aufeinander. Das führte vom Start weg zu hochklassigen Duellen, die sich erst über die volle Distanz von vier oder fünf Sätzen entschieden. Die zweite Runde folgte strikt dem Prinzip des Schweizer Systems: Sieger gegen Sieger, Unterlegene gegen Unterlegene. In Runde drei griff eine weitere Besonderheit: Die Ränge eins bis vier traten gegen die Plätze fünf bis acht an, um die endgültigen Tickets für das K.-o.-Feld auszuspielen.

Dieser Modus forderte Tribute: Bitter verlief der Spielplan für die Starter vom Team Hydac Tischtennis, die mehrfach unter die Räder dieser Setzlogik gerieten. Umgekehrt ging die Konzeption voll auf: Jeromin/Peifer von KPMG Smash Force, bestehend aus einem Hobbyspieler und einem Akteur der unteren Spielklassen, nutzte die Systemdynamik konsequent aus, zog in die K.-o.-Runde ein und belegte am Ende sogar Rang drei der Doppel-Gesamtwertung. Da jedes Wertungsmodell Vor- und Nachteile mit sich bringt, werten die Ausrichter das System als vollen Erfolg – die gewünschte Durchlässigkeit bis aufs Treppchen wurde exakt erreicht. Lob erhielten sie ebenfalls für das exakte Einhalten des Zeitplans und die gute Stimmung vor Ort.

Die sportlichen Platzierungen

Vereinsspieler Einzel:

Johannes Gebel (KPMG Smash Force) – Sachpreis: Tickets Bülent Ceylan (Radio RPR)

Tim Oliver Heintz (KPMG Smash Force) – Sachpreis: Schnuppergolfkurs (Erster Golfclub Westpfalz)

Wolfgang Haering (HYDAC Tischtennis) – Sachpreis: BVMW-Kaffeebecher

Hobby/Freizeit Einzel:

Hermann Andris (CBW Reifengroßhandel) – Sachpreis: Ballonfahrt Saarland (Lotto Saarland)

John Coling (CBW Reifengroßhandel) – Sachpreis: Schnuppergolfkurs (Erster Golfclub Westpfalz)

Freddie Gray (MEISER Team Tischtennis) – Sachpreis: BVMW-Kaffeebecher

Doppel:

Johannes Gebel / Tim Oliver Heintz (KPMG Smash Force) – Sachpreis: Tickets „Music made in Germany“ (Radio RPR)

Stefan Endres / Wolfgang Meiser (MEISER Team Tischtennis) – Sachpreis: Schnuppergolfkurs (Erster Golfclub Westpfalz)

Felix Peifer / Andreas Jeromin (KPMG Smash Force) – Sachpreis: BVMW Power Bank

Zu den Sonderpreisen gehörten ein Gyrokopterflug (Airbase-X) für Oliver Ster (MEISER) sowie Stadtführungsgutscheine und Shirts (Saarbrücken erleben / Hihawai) für Florian Neuhardt (hartech) und Wolfgang Haering (HYDAC). Maximilian Lerch (hartech) erhielt einen 3D-Druck-Schläger (3DruckLife).

Das Organisationsteam bedankt sich bei den Akteuren, Helfern, Partnern und Sponsoren. Die sportlichen Erfahrungen dieses Premieren-Formats bieten reichlich Stoff für eine Neuauflage im kommenden Jahr, bei der die Karten dann wieder neu gemischt werden.

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